Die
Anfänge...Unter dem Namen „Die
Druckerei" fing im Jahr 1979 alles an. Organisiert in zwei rechtlich
selbständigen GmbHs - einer Buchhandlung und einem Spielzeugladen - wurde
ein gemeinsames Kinderprojekt im Schanzenviertel ins Leben gerufen. Damit
sollte die Idee eines Laden verwirklicht werden, der neben dem Verkauf von
„pädagogisch wertvollen" Büchern und Spielzeug Aktivitäten für Kinder
anbot. In der damaligen Gründungswelle von sogenannten Alternativbetrieben
begann alles mit viel Engagement und wenig Kapital. Das Geld zum Leben
musste mit anderen Jobs verdient werden. Vom Kinderbuchladen zum politischen Stadtteilladen ...
1988 gab es bereits rechtsgültige Verträge für das 30-Millionen-Musical-Projekt „Phantom der Oper" in den Räumen der „Alten Flora". Die Bauarbeiten, die bereits in vollem Gange waren, mussten aufgrund des Widerstandes von ViertelbewohnerInnen und politisch linken Gruppen abgebrochen werden. Das autonome Stadtteilzentrum „Rote Flora" entstand und ist trotz des Verkaufs an eine Privatperson im Jahr 2001 bis heute besetzt.
Nach wie vor ein Kollektiv....
Insgesamt sind wir neun Frauen und zwei Männer, die als gemeinsames Kollektiv arbeiten, das heißt alle sind gleichberechtigt an Entscheidungsfindungen beteiligt und haben den gleichen rechtlichen Status innerhalb der GmbH. Wir bieten auch Büchertische auf verschiedenen Veranstaltungen an und veranstalten regelmäßig Lesungen, vor allem zu politischen Themen. |